Lehrveranstaltung im Wintersemester 2011/2012:

Sprachwandel

Zeit: dienstags, 10-12
Raum: 503
Zuordnung Module: S4, FAL4  

Kommentar:

Der Kurs vermittelt Grundlagen verschiedener Theorien zu Sprachwandel und Sprachvariation anhand der Sprachgeschichte des Deutschen und verbindet damit Sprachtheorie einerseits und historisch-empirische Sprachgeschichte andererseits, d.h. es wird explizit das Ziel verfolgt, theoretische Konzepte an konkrete historische Fakten des Deutschen zu binden und exemplarisch zu erörtern. Auf diese Weise werden die Problemstellungen der Sprachwandeltheorie mit Leben zu gefüllt und auf andere Fälle übertragbar gemacht und zugleich werden Grundkenntnisse der Sprachgeschichte des Deutschen vermittelt, die nicht nur als bloße geschichtliche Fakten, sondern in ihrer linguistischen Dynamik verstanden werden können. Schwerpunktthemen des Kurses sind neben den allgemeinen Grundlagen, kognitive und pragmatische Faktoren des Sprachwandels und das Themenfeld der Grammatikalisierung.

Basislektüre siehe unten; weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben. 

Literatur:

  • Diewald, Gabriele (1997): Grammatikalisierung: Eine Einführung in Sein und Werden grammatischer Formen. Tübingen: Niemeyer (Germanistische Arbeitshefte; 36).

Stud.IP

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